>>55475>>55485Ihr lebt wohl in einer Parallelwelt.
An Ausgrenzung der AfD mangelt es nicht. Die AfD wurde von den Etablierten schon unter Lucke massivst angefeindet, obwohl es damals keine Asylantenfrage gab.
Die AfD hat Schwierigkeiten Veranstaltungsräume zu finden und kann bei Veranstaltungen mit Protesten der "engagierten Zivilgesellschaft" rechnen.
Die AfD wird so oft als rassistischer Nazipopanz gebrandmarkt, dass sogar du es inzwischen glaubst.
Wenn man in der Politik gewönne, indem man nur verbal austeilt, dann wären die "Altparteien" klar Sieger nach Punkten.
Aber manchmal, nur manchmal, geht es in der Politik auch um gottverdammte Inhalte!
Die
einzige Partei, die nicht voll auf dem Refugees-Welcome-Zug sitzt ist die CSU. Und die ist nur in Bayern wählbar und als Regierungspartei in ihre Ablehnung unglaubwürdig.
Und dann kommen so Leute wie du daher und behaupten, dass der Seehofer mit seinen Äußerungen die AfD salonfähig mache. Das tut er nicht! Das Volk braucht niemanden, der ihnen erzählt, was salonfähig ist und was nicht. Der Wunsch vieler Menschen im Land, dass der Asylzuzug mit seinen unvorhersehbaren Konsequenzen enden möge, beruht auf tief verwurzelten Affekten, die man nicht einfach wegdiskutieren und verbieten kann. Es beruht auf Vorsicht, auf gruppendynamischem Selbstschutz, auf düsteren Ahnungen anhand historischer Parallelen.
Das Volk sieht auch, dass die AfD-Forderungen nach europäischem Standard absolut salonfähig sind und dass alle anderen deutschen Parteien in dieser Frage - europäisch besehen - linksextreme Geisterfahrer sind.
Der Höhenflug der AfD beruht nicht darauf, dass alle ihre potentiellen Wähler sich so sehr mit ihrer nationalliberal-wertkonservativen Gesinnung identifizieren, sondern darauf, dass sie die einzigen sind, die in der derzeit drängendsten politischen Frage eine Alternative anbieten.
Und daran kann auch kein Ausgrenzen und Fingerzeigen etwas ändern, weil der Wähler auch den Teufel wählt, wenn ihm der als einzige Rettung erscheint.
Eine Lösung wäre, wenn sich eine etablierte Partei hinstellen würde und forderte, die Grenzen zu schließen und stattdessen Menschenleben zu retten, beispielsweise indem man gesicherte Auffanglager in Nordafrika und Syrien einrichtet. Aber bei dem Meinungsklima im Lande würde das vermutlich auch wieder als voll rassistisch und indiskutabel gelten.
tl;dr: Die Möglichkeiten das Volk (also ~16% davon) zu erziehen sind ausgereizt. Jetzt muss man tun was das Volk will oder akzeptieren, dass es die AfD tut.