/b/ – Passierschein A38

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Nr. 105827
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Kannst du dir nicht ausdenken, sowas.

In China verkaufen sie Handtaschen-Flammenwerfer für Frauen. Er hat eine Reichweite von ca. einen halben Meter und erreicht Temperaturen von etwa 1.800 Grad.

https://www.menshealth.com/guy-wisdom/anti-pervert-flame-throwers-china-sexual-harassment/
>>
Nr. 105829
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Wie unmännlich muss man sein um vor einem Handtaschenflammenwerfer Angst zu haben? Du bist eine Schande für dein Geschlecht, du Jammerlappen.
>>
Nr. 105831
Ich dachte immer, nur Araber bedrängen Frauen und China ist ein glückliches nationalistisches Land?
>>
Nr. 105833
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Dass Men's Health darüber berichtet ist erstmal lustig. Als würden sie ihre Leserschaft warnen müssen, denn sie kümmern sich ja um deren Gesundheit - und die ist von einem anti-pervert flame thrower ja bedroht!

Aber gottseidank: „But if you think carrying around a flame-thrower is ridiculous, consider this: how ridiculous is it that men’s behavior has made wielding fire as a weapon a preferable alternative?“

>>105827
Liest Du Men's Health?
>>
Nr. 105834
>>105831
Nee in China gibts auch Kulturbereicherer, was bei uns der Araber ist dort der Uigure, auch mit Terroranschlägen und allem Pipapo, Religion des Friedens ist natürlich mit dabei

>Die Mehrheit der Uiguren gehört dem sunnitischen Islam hanafitischer Rechtsschule an.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Massaker_im_Bahnhof_Kunming
>>
Nr. 105835
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>>105834
Natürlich bringen sie die Dinger jetzt raus, weil es 2014 ein Attentat gab und nicht weil durch die Ein-Kind-Politik es ein Männerüberschuss von 34 Millionen sexuell frustrierten Männer gibt. Die einfach keine Partnerin finden können.
>>
Nr. 105845
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>>105829
Warum so implizierend?

Du kannst dir aber gerne mal ein Zollstock Gliedermaßstab nehmen. Ein halber Meter ist länger als man ihn sich vorstellt. So eine 50 cm Stichflamme vor dem Gesicht, stelle ich mir dann schon beeindruckend vor.

Ich hatte aber auf Ideen von Ernst gehofft, wie man das Ding tweaken könnte und vielleicht sogar 1 Meter schaffen könnte.

>>105833
>Liest Du Men's Health?
Nein, ich hatte die Nachricht innerhalb eines Picdumps als Bild gefunden und recherchiert ob sie stimmt.
>>
Nr. 105847
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>>105845
>picdump
Oh, unheilvolle Erinnerungen an alte Zeiten! Ernst pflegte zu Hochzeiten von Blitz und GIF (etwa 2010) immer im Auskühlbereich zu prokrastinieren. Viel verlorene Zeit ward verloren.
>>
Nr. 105853
>>105845
>Ich hatte aber auf Ideen von Ernst gehofft, wie man das Ding tweaken könnte und vielleicht sogar 1 Meter schaffen könnte.
ich glaube, da wäre es besser (und einfacher) so ein ding von grund auf selber zu basteln. brauchst ja nur ein wenig entflammbares gas, etwas, was druck erzeugt, und ein funken-geber.

das mit dem druck ist eigentlich schon in jedem kaufbaren gas-behälter enthalten. also eigentlich nur ne hülle und 'n funken.

wenn du spaß daran hast, bastel doch einfach ein wenig selber rum? oder befürchtest du, dass du dir aua tust? ein wenig vor-sicht sollte man schon da haben. am besten, wenn man anfangs gar keine ahnung hat, eher klein anfangen. nicht, dass man seine augenbrauen und wimpern weg fackelt. (dass du dich komplett weg flammst halte ich für unwahrscheinlich. da braucht es schon können für.)
>>
Nr. 105854
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>>105853
das einzige, wo sein wichtig drauf zu achten, is, dass da kein funke in den behälter selbst rein kommt... sonst machst boom.

wollt i noch sacht ham.
>>
Nr. 105860
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>>105845
Im Video spricht er davon, dass einige Geräte tatsächlich Flammen werfen. Was man dann sieht sind aber eher Bunsenbrenner für unterwegs. Mit Flammenwerfen hat das nix zu tun.
>>
Nr. 105861
Das ganze krankt, wie auch beim CS-Gas, an der Anwendung: Im Fernsehen laufen die ganze Zeit wildgewordene Muselanten über den Bildschirm. Seinem Beschützerinstinkt folgend kauft man für die Frau ein beliebiges Verteidigungsutensil, was in den Untiefen der Handtasche verschwindet und nie wieder gesehen wird. Bernd kann weiterhin ungeniert grapschen und rapieren (also im Kopfkino, so wie er es immer tut).
>>
Nr. 105888
>>105834
Was haben Terroranschläge mit alltäglicher Belästigung zu tun? Meinst du, so ein Feuerzeug hilft gegen Terroranschläge?
>>
Nr. 105890
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>>105861
In der Tat!

Es geht sogar eine reale Gefahr dadurch aus. Was ist wenn der Musel die Handtasche entwendet und dieses Stück Hochtechnologie in die Hände bekommt? Er könnte damit die Explosionskraft seiner bereits angezogenen primitiven Bombenweste (die laufen ja immer mit diesen Dingern herum) verstärken.

Plötzlich muss man sich dann mit der Frage, ob Butangas Stahlträger schmelzen kann, auseinandersetzten.
>>
Nr. 105891 Kontra
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Amateure.
>>
Nr. 105901
>>105888
>Was haben Terroranschläge mit alltäglicher Belästigung zu tun?
Selbe Tätergruppe, fremde Ehtnie + Religion des Friedens = alltägliche Belästigung und Terror, wie die jüngere Geschichte beweist. Hier wie in China, das muss die Globalisierung sein von der man so viel hört.
>Meinst du, so ein Feuerzeug hilft gegen Terroranschläge?
Gegenfrage: Meinst du ein paar Teppichmesser reichen für einen Terroranschlag?
>>
Nr. 105902
>>105827
>Handtaschenflammenwerfer
>in China

Was für eine großartige Idee.
Höchstwahrscheinlich explodiert das Ding irgendwann spontan in der Handtasche.

Selbst wenn es funktioniert ist es völlig bescheuert Feuer als Verteidigungmittel benutzen zu wollen wen man in einer Umgebung lebt in der alles ein Feuergefahr ist.

Auch gibts kaum einen Anwendungsbereich für die Dinger. Weil Onkel Wang dir in der Ubahn an den Hintern gefasst hat willst du ihm erstmal einen Feuerstrahl ins Gesicht halten?
>>
Nr. 105903
>>105901
>fremde Ehtnie
China hat uigurisches Land besetzt, nicht umgekehrt, Dummbernd ja, nicht -ernst.

>Meinst du ein paar Teppichmesser reichen für einen Terroranschlag?
Nein, dazu gehört auch ein grob fahrlässiges Unterlassen von Sicherheitskontrollen, wie es vor 2001 in Amerika, nicht aber in Europa üblich war.
>>
Nr. 105904
>>105903
>uigurisches Land
>besetzt

Das ganze ist historisch doch etwas komplizierter.
Zum einen gibt es einen ganzen Haufen verschiedener Volksgruppen in Xinjiang und nicht nur Uyghuren, zum anderen ist die Kontrolle des chinesischen Reiches über die westlichen Gebiete eine sehr wechselhafte Geschichte die in die Han-Dynastie zurückreicht.
Die Ughuren selber tauchen hier auch erst nach 840 auf nachdem ihr Khanganat von den Kirgizen besiegt wurden und fliehen mussten.
Als die Qing-Dynastie die Gebiete in ihrem Konflikt mit den Dschungar im 18Jh. eroberte waren die Uyghuren nicht traurig sondern halfen den Qing gegen die Dschungar.

Fällt schwer hier von Besetzung durch die Chinesen zu reden.
>>
Nr. 105906
>>105904

>Als die Qing-Dynastie die Gebiete in ihrem Konflikt mit den Dschungar im 18Jh. eroberte waren die Uyghuren nicht traurig sondern halfen den Qing gegen die Dschungar.

Das heißt ja nicht, dass sie deshalb für immer da bleiben dürfen. Ich meine, so weit gehen ja nicht mal die Amerikaner bei der Befriedung diverser Länder, dass sie diese ihrem Staatsgebiet einverleiben.
>>
Nr. 105907
>>105906
Das Gebiet war von den Dschungar kontrolliert, die Dschungar wurden von den Qing ausgelöscht und das Gebiet eingemeindet.

Hintergrund war, dass der Norden von Xinjiang gute Weideflächen für Pferde bietet, während sich die Oasenstädte im Tarimbecken aufgrund ihrer Lage auf Handelsrouten gut besteuern lassen.
Die Qing wollten den Dschungar diese Ressourcen nehmen weil sie fürchteten, dass anderenfalls die Dschungar über die Mongolei die Manschurei, Heimat der Manchus, angreifen könnten.

Wäre ja blöd gewesen das Gebiet jemand anderem, etwa den Russen, zu überlassen.

Apropos Russen, ein Teil der uyghurischen Unabhängigkeitbestrebungen beruht auf russischer Propaganda, welche das Ziel hatte russischen Einfluss zu gewinnen.
>>
Nr. 105908
>>105907
Ich verstehe nicht ganz, wie deine Erklärung die Sache legitimer macht. Zumal man ja durchaus sagen könnte, dass die Dschungar im 21. Jahrhundert keine Bedrohung der Mandschu mehr darstellen.
Und dass die Uighuren des 18. Jahrhunderts im Alltag noch nicht sehr viel von der auf dem Papier bestehenden Fremdherrschaft mitbekommen haben dürften, ähnlich wie die Tibeter.
>>
Nr. 105910
>>105908
In Tibet fand der Konflikt zwischen den Dschungar und den Qing übrigens auch statt. Wäre großartige Grundlage für einen Film. War ebenfalls der Hintergrund vor dem Tibet zu China kam.

Gemerkt haben die Uyghuren die neue Herrschaft sicher, die Dschungar haben sie ziemlich ausgequetscht war auch der Grund warum sie die Qing bei deren Auslöschung unterstützt haben.
Außerdem durften sie sich danach im Norden von Xinjiang niederlassen weil die Manchus es ihnen, neben verschiedenen anderen Volksgruppen, erlaubt hatten um die Gegend wiederzubevölkern.

Der Punkt an dem ganzen Gequatsche ist, dass die Uyghuren schon seit geraumer Zeit unter der Herrschaft wechselnder Herren standen und sie selber zuvor auch als Eroberer kamen die die Tocharier vernichten.

Vor dem Hintergrund ist die Aussage "Die bösen Chinese haben unser Land besetzt" nicht wirklich haltbar.

Selbst nach dem Sturz der Qing Dynastie 1911 wurde Xinjiang nicht von ihnen sondern chinesischen bzw. Hui warlords beherrscht.
Es gab zwei kurzlebige Versuche einer Republik Ostturkestan, zuerst im Süden um Kashgar herum, war ein islamischer Gottesstaat und hat kaum ein Jahr gehalten. Der zweite lag im Norden and der Grenze zu Russland und war ein sowjetischer Marionettenstaat. Beide hatten nur winzige Teile von Xinjiang unter Kontrolle.
>>
Nr. 105912
>>105910
Mit ähnlichen Argumenten könnte man auch in Frage stellen, dass Polen das Recht auf einen Nationalstaat hat.
>>
Nr. 105913
>>105912
Ja natürlich.
Mir ging es nur darum zu erwähnen, dass die Situation dort etwas komplizierter ist als oft dargestellt.

Man muss auch noch bedenken, dass die Uyghuren oder sonst eine Minderheit eine homogene Gruppe sind. Es geht vom Islamisten der in Syrien kämpft bis zum Wissenschaftler an einer Uni in Shanghai.

Die chinesische Regierung ist, wie schon jeder Kaiser, in der schwierigen Lage ein Vielvölkerreich zu verwalten. Zum einen muss sie Konflikte zwischen den Minderheiten und der Han-Mehrheit vermeiden, die Minderheiten integrieren und auch Konflikte zwischen den Minderheiten verhindern.
Die verschiedenen Minderheiten in Xinjiang sind ein gutes Beispiel wie das manchmal funktioniert und manchmal scheitert.

Hier etwas uyghurische Musik:
https://www.youtube.com/watch?v=k0LQdqpxukk
>>
Nr. 105914 Kontra
>dummernst bin.
>sehr interessiert über den austausch ließt
>in zustimmung nicken tu
> > Tibet
>"ha, das wort kenn ich!"
>weiter lesen tu
>meint nu schlauer zu bin.
lese empfehlung? da wo in /int/ auch sein buch zur thematik erwähnt. gut?
>>
Nr. 105921
>>105912
>>>105910
Mit ähnlichen Argumenten könnte man auch in Frage stellen, dass Polen das Recht auf einen Nationalstaat hat.

Gute Frage, eigentlich nicht, da die Piasten ausgestorben sind. Da aber der übriggebliebene Bodensatz in der Gegend um Warschau und südöstlich davon keinem zivilisierten Staat zuzumuten war, bekam das dort ansäßige Prekariat eben ein Land geschenkt. Und von wem? Von den groszügigen Deutschen natürlich, vom Kaiser Wilhelm dem zweiten. Kaum hatte man sich dort aufgerappelt, dachte man auch gleich ans expandieren (polnische Weltherrschaft war von anbeginn an angepeilt) und überfiel 1920 mit Gottes Segen die anscheinend stark geschwächte Sowjetunion.